Der Frühling hat an diesem Tag sich alle Ehre gemacht. Herrlichstes Wanderwetter, strahlender Sonnenschein und eine Landschaft voll frischer Farben und Düfte warteten auf die 14 Teilnehmenden. Los ging es in der Früh um sieben Uhr am Treffpunkt Bahnhof Haunstetter Straße. Einige Teilnehmenden stiegen wie Angemeldet auf der Strecke in den Zug zu. Hierfür werden vorher immer die notwendigen Infos bekanntgegeben. So kann jede und jeder den richtigen Startpunkt finden. Mit dem Zug fuhren wir über München nach Darching ins Münchener Oberland. Geplant war eine Wanderung von ca. 16 km. Dort haben wir erst mal die Kirche besucht und mit einem gemeinsam gesungenen Kanon als Morgenlob den Tag begrüßt (Teilnahme immer freiwillig!). Wir wanderten dann weiter zum Ort Schmidham.
In diesem Dorf gibt es ein wunderschönes Esamble mit Kapelle und einer über 400 Jahre alten Linde. Das nächste Ziel ist die Walfahrtskapelle Nüchternbrunn mit seiner Heilquelle, die wohl bei Augenleiden helfen soll. Leider entpupte sich der geplante Wanderweg als nicht mehr „gepflegter Weg“. Kein Problem, mitels GPS habe wir mit ca. einem Kilometer quer durch den Qald wieder den richtigen Weg gefunden und kamen dann auch an der Wallfahrtskapelle an. Diese liegt sehr schön gelegen, mitten im Wald auf einer sonnigen Lichtung. Dort haben wir Pause mit Brotzeit gemacht. Weiter ging es zum Taubenbergaus. dieses, ca. 800 Meter hoch gelegen, wartet mit einer traumhaften Fernsicht in die Tegernseeer und Schlierseeer Berge vom Biergarten aus, auf.
Es gab eine kleine Einkehr mit vielen schönen Gessprächen. Gestärkt ging es hoch auf den Taubenberg. Vom Gasthaus war der Gipfel in ca. 20 Minuten erreicht. Dort oben steht ein Aussichtsturm, der 1910 von der Stadt München errichtet wurde. Große Teile des Taubenberges gehören der Stadt München. Er gilt als wichtiges Trinkwassereinzugsgebiet der Millionenmetropole. Geologisch gibt es sehr viele Quellen am Berg. Den Turm haben wir gemeinsam bestiegen und die umfassende Aussicht genossen. Weier ging es anschließend in ca. einer Stunde nach Warngau. Dort gab es in einer Eisdiele noch eine Einkehr. Anschliesend fuhren wir vom dortigen Bahnhof zurück nach Augsburg. Es war ein herrlicher Tag, wo nach meinem Eindruck alle sehr glücklich und zufrieden waren.
e.V. Augsburg






























