Unsere diesjährige Weitwanderung führte uns auf den westlichen Abschnitt des Karnischen Höhenweges. Um die Anfahrt trotz einer etwas komplizierten ÖPNV-Verbindung so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, traten wir die Reise in einem optimal gefüllten Auto an.
Auf historischen Spuren entlang der Grenze
Der Karnische Höhenweg verläuft fast durchgehend entlang der historischen Gebirgsfront des Ersten Weltkriegs. Da der Weg oft direkt auf dem Hauptkamm verläuft – wo die Grenze zwischen Österreich und Italien verläuft –, wechselt man während der Tour ständig zwischen den beiden Ländern. Überall zeugen militärische Überreste von der Vergangenheit. Nach dem Ersten Weltkrieg zunächst dem Verfall überlassen, wurde das Wegenetz in den 1960er-Jahren wiederhergestellt, sodass der Weg heute durchgehend als „Karnischer Höhenweg“ beziehungsweise als Teil des „Sentiero della Pace“ (Friedensweg) begehbar ist. Eine hervorragende Hütteninfrastruktur des ÖAV und CAI sorgt für beste Rahmenbedingungen unterwegs.
Tourdaten im Überblick
Eisenreich (2.665 m)
Abwechslungsreiche Tage auf dem Kamm
Obwohl uns das Wetter an zwei Tagen auf die Probe stellte und sich von seiner schlechteren Seite zeigte, mussten wir die Tour dank guter Ausrüstung und Planung glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt abbrechen.
Der Weg selbst erwies sich als äußerst abwechslungsreich und bot atemberaubende Aussichten. Nach den Anstrengungen des Tages sorgte zudem die hervorragende Verpflegung und das gute Essen auf den Hütten für einen gelungenen Ausklang am Abend.
Es handelt sich hierbei um einen echten, hochalpinen Weg, der eine solide Bergerfahrung voraussetzt. Bei entsprechender körperlicher Kondition und alpiner Vorbereitung bietet diese Tour jedoch unvergessliche und lohnende Erlebnisse.
Ein paar Bilder:






























